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Die Personen, die am Projekt arbeiten
Céline Molter
Celine Molter

Mitarbeiterin Céline Molter und ethnologisches PhD-Projekt:

Céline Molter hat Ethnologie, Islamkunde und Islamische Philologie in Mainz studiert. Bevor sie Mitarbeiterin im DFG-Projekt wurde, hat sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ethnologie und Afrikastudien in Mainz zu christlichen Touristenattraktionen in den USA und Argentinien geforscht und dabei immer wieder Bilder, Reiseberichte und andere Inspirationen aus Oberammergau entdeckt.  Mit dem Projekt unternimmt sie nun den Perspektivwechsel.

Das Forschungsvorhaben untersucht Oberammergau als Ziel für touristisches und religiös motiviertes Reisen und als Knotenpunkt im globalen Austausch unternehmerischer Strategien, Darstellungspraktiken und Narrative einer religiösen Freizeit-Industrie. Der Fokus liegt dabei auf den Akteuren: Einwohnern, Mitarbeitern und Besuchern, und ihren alltäglichen Akten der Abgrenzung und der Aufführung von Gemeinschaft. Basierend auf vorausgegangenen ethnographischen Forschungen in religiösen Themenparks in den USA vergleicht das Projekt, wie Christentum diskursiv und performativ konstruiert und konsumierbar gemacht wird.

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Dominic Zerhoch
Dominic Zerhoch

Mitarbeiter Dominic Zerhoch und theaterwissenschaftliches PhD-Projekt

Unter dem Arbeitstitel "Enter Oberammergau. Zur Konstituierung des hybriden Raumes Oberammergau seit dem 19. Jahrhundert" widmet sich das Promotionsvorhaben Oberammergau und seinem Passionsspiel aus raumtheoretisch-szenographischer Perspektive und untersucht den "Raum Oberammergau" in seinem historischen Wandel ab der Mitte des 19. Jahrhunderts. Auf der Grundlage von quellenanalytischen Studien stehen im Fokus der Forschung sowohl Fragen nach der Evokation des Raumes durch mediale Repräsentation und deren Distribution mit Beginn der Nutzung von technischen Massenmedien, als auch die leibliche Aneignung innerhalb unterschiedlich geprägter medialer Dispositive. In diesem Zusammenhang soll auch die konkrete räumliche Materialität des Dorfes Oberammergau sowie der Bühne als künstlerisch produzierte Räume des Passionsspiels analysiert werden. Auf diese Weise, so möchte die Studie zeigen, wird der Raum Oberammergau stets durch seine Hybridität charakterisiert, die u.a. durch epochale, topologische und historische Überlagerungen erzeugt wird.

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