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Die Personen, die am Projekt arbeiten
Jan Mohr
Jan Mohr

Jan Mohr ist Oberassistent für Germanistische Mediävistik und Frühneuzeitforschung an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Promotion 2007 in Neuerer deutscher Literatur mit einer Arbeit zu kleinen Textformen in Barock und Frühromantik, Habilitation 2014 mit einer Studie zu sozialen Dimensionen des Minnediskurses in Minnesang und Minnereden des Hoch- und Spätmittelalters. Leiter des DFG-Projekts „Das Dorf Christi. Institutionentheoretische und funktions-historische Perspektiven auf Oberammergau und sein Passionsspiel im 19.–21. Jahrhundert“ (2017–2020; gemeinsam mit JProf. Dr. Julia Stenzel, JGU Mainz). Weitere Forschungsschwerpunkte: Soziale Logiken des Höfischen Romans, Historische Narratologie, Fabeldichtung der Frühen Neuzeit, europäischer Pikaroroman.

Im Projekt analysiert Jan Mohr den Oberammergau-Diskurs vorrangig in schriftlichen Quellen, wobei grundsätzlich das gesamte Spektrum von Texten (Zeitungsberichte, Reiseführer, Reiseberichte, Essays, Feuilletonistisches, Lyrik, dramatische und narrative Fiktionen), in denen Oberammergau und das Passionsspiel thematisiert werden, berücksichtigt wird. Eine Differenzierung des Materials anhand von Kategorien wie ‚fiktional‘ und ‚faktual‘ dient allenfalls zur heuristischen Organisation der Arbeitsschritte , ein ontologischer Status wird ihr in der Projektarbeit aber - wie auch in den anderen Projektteilen - nicht zuerkannt.

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Céline Molter
Celine Molter

Céline Molter hat Ethnologie, Islamkunde und Islamische Philologie in Mainz studiert. Bevor sie Mitarbeiterin im DFG-Projekt wurde, hat sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Ethnologie und Afrikastudien in Mainz zu christlichen Touristenattraktionen in den USA und Argentinien geforscht und dabei immer wieder Bilder, Reiseberichte und andere Inspirationen aus Oberammergau entdeckt.  Mit dem Projekt vollzieht sie nun einen Perspektivenwechsel.

Das Forschungsvorhaben untersucht Oberammergau als Ziel für touristisches und religiös motiviertes Reisen und als Knotenpunkt im globalen Austausch unternehmerischer Strategien, Darstellungspraktiken und Narrative einer religiösen Freizeit-Industrie. Der Fokus liegt dabei auf den Akteuren: Einwohnern, Mitarbeitern und Besuchern, und ihren alltäglichen Akten der Abgrenzung und der Aufführung von Gemeinschaft. Basierend auf vorausgegangenen ethnographischen Forschungen in religiösen Themenparks in den USA vergleicht das Projekt, wie Christentum diskursiv und performativ konstruiert und konsumierbar gemacht wird.

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Julia Stenzel
Julia Stenzel

Julia Stenzel vertritt im Sommersemester 2019 die Professur für Religion
und Gesellschaft am Forum Internationale Wissenschaft der Rheinischen
Friedrich Wilhelms-Universität Bonn. Sie ist Juniorprofessorin an der
Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. Promotion 2007; Habilitation 2017
an der LMU München mit einer Studie zum Attischen Theater als Modell
politischer Öffentlichkeit im 19. Jh. Julia Stenzel ist Alumna des
Jungen Kollegs der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Zu ihren
Forschungsschwerpunkten zählen Theorien und Praxen der Historiographie,
Theater und Religion, Theater und Medien, Intersektionen von
Kulturwissenschaft und Cognitive Science sowie das Politische in
Wissenschaft und Kunst der Gegenwart. Wichtige Publikationen: Der Körper
als Kartograph. Umrisse einer historischen Mapping Theory, München 2010;
Die Andere Antike. Historisierung und Politisierung der Antike im 19.
Jh. (hg. m. F. Krippner/A. Polaschegg), München 2018; Reenacting
Religion – Reacting to Religion. Vom Wiedererzählen und Wiederaufführen
religiöser Performanzen (=Forum Modernes Theater 29/1, Sonderheft)2019.

 

Julia Stenzel hat sich bislang mit Verhandlungen der Darstellerkörper auseinandergesetzt, die historisch als von ‚heiligen‘ Körpern der Passionserzählung und des Neuen Testaments überschrieben wahrgenommen wurden. In der Analyse von Textzeugnissen mit fiktionalem und faktualem Index kamen insbesondere historische Kommunikationen zur Präsenz des Rollenkörpers über die theatral gerahmte Situation hinaus in den Blick, so etwa die Dynamik des Körpers Jesu für das Theatralitätsgefüge des Ortes und seine Wirkmacht für Akteure an der Schwelle zum Dorf. In der Analyse von Judas als Grenz-Figur zeichnete sie in Anlehnung an J. Rancière (Atopie) Topologien der Schwelle und Konstruktion von marginalen Orten des Beobachtens in Bildzeugnissen und den – wenigen – autorisierten Filmmitschnitten des Passionsspiels nach.

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Dominic Zerhoch
Dominic Zerhoch

Dominic Zerhoch hat Film-, Theater- und empirische Kulturwissenschaft mit Schwerpunkt Theaterwissenschaft, sowie Europäische Literatur an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz studiert. Neben seinem Studium war er an diversen Theatern als Regieassistent im Schauspiel tätig und realisierte mit dem Kollektiv 1505 eigene Projekte. 2016 schloss er sein Masterstudium der Theaterwissenschaft an der JGU mit einer Arbeit zum Thema Körperlichkeit ab. Er ist außerdem Mitglied der SoCuM Nachwuchs-AG 1 zu immersiven Räumen und Mitbegründer des Doktoranden-Netzwerks DIS(S)CONNECT.

Unter dem Arbeitstitel "Enter Oberammergau. Zur Konstituierung des hybriden Raumes Oberammergau seit dem 19. Jahrhundert" widmet sich das Promotionsvorhaben dem Ort und seinem Passionsspiel in raumtheoretisch-szenographischer Perspektive und untersucht den "Raum Oberammergau" in seinem historischen Wandel ab der Mitte des 19. Jahrhunderts. Auf der Grundlage von quellenanalytischen Studien stehen im Fokus der Forschung sowohl Fragen nach der Evokation des Raumes durch mediale Repräsentation und deren Distribution mit Beginn der Nutzung von technischen Massenmedien, als auch die leibliche Aneignung innerhalb unterschiedlich geprägter medialer Dispositive. In diesem Zusammenhang soll auch die konkrete räumliche Materialität des Dorfes Oberammergau sowie der Bühne als künstlerisch produzierte Räume des Passionsspiels analysiert werden. Auf diese Weise, so möchte die Studie zeigen, wird der Raum Oberammergau stets durch seine Hybridität charakterisiert, die u.a. durch epochale, topologische und historische Überlagerungen erzeugt wird.

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